Veröffentlichungen

Plattdüütsch ... lehrst jümmers wat dorto. Lebenslanges Lernen mit Plattdeutsch

Wir Menschen lernen ständig. Im Beruf, aber auch im Alltag nehmen wir neues Wissen auf und gehen damit um. Auch Sprachen können in einer Lebensphase nach der Schule erworben werden – entscheidend sind der Wille und die Motivation. Dies eröffnet dem Plattdeutsch-Lernen Möglichkeiten, die mittlerweile verstärkt genutzt werden: in Volkshochschulen, Vereinen, berufsbezogenen Kursen und Theatergruppen. Die Broschüre bietet Einblicke in die vielfältigen Aktivitäten und unterschiedlichen Ansätze, mit denen die plattdeutsche Sprache im Zuge lebenslangen Lernens vermittelt wird. Bestandsaufnahmen, Praxisbeispiele und Perspektiven stehen im Mittelpunkt.

Bundesraat för Nedderdüütsch (Hrsg.) 2016, 84 S.

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Wat hest du seggt? Plattdüütsch in’n Kinnergoorn

Diese Broschüre bietet Grundlagen und fasst die Argumente für frühe Mehrsprachigkeit zusammen – unter Einbeziehung des Niederdeutschen. Sie bietet zahlreiche Beispiele aus der Praxis und gibt Anregungen für einen kindgerechten, zeitgemäßen und spielerischen Umgang mit der Regionalsprache. Wie lernen die Kinder eigentlich die plattdeutsche Sprache? Was spricht dafür, dass Platt auch in Zukunft eine Rolle spielt? Was ist davon zu halten, dass Kinder nicht nur eine, sondern zwei oder drei Sprachen lernen? Wer Plattdeutsch kann, hat mehr vom Leben.

Bundesraat för Nedderdüütsch (Hrsg.) 2015, 84 S.

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Chartasprache Niederdeutsch: Rechtliche Verpflichtungen, Umsetzungen, Perspektiven

De Europääsche Charta vun de Regionaal- oder Minnerheitenspraken löppt nu 15 Johr. Wiest hett sik: Mit de Regeln kann een arbeiden un een kann sik dor op verlaten. Siet de Tiet sünd fief Staatenberichten op’n Disch kamen. De Plattsnackers sülvst un achteran de Utschuss vun Fachlüüd ut den Europaraat hebbt sik de Berichten dörkeken un seggt, wat se dorvun hollt. De Broschüre gifft en Överblick, wat allens in de Charta binnen steiht, wat de Bunnslänner toseggt hebbt, un woans se de Plichten ok ümsett.

Bundesraat för Nedderdüütsch (Hrsg.) 2014, 52 S.

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Auf dem Stundenplan: Plattdeutsch

Plattdeutsch ist eine Sprache fürs Leben. Sie gehört in den Alltag – und sie gehört in die Schule. Denn die Regionalsprache ist ein Schlüssel zur vielfältigen Kultur in Norddeutschland. Deshalb setzen sich viele Menschen dafür ein, dass Plattdeutsch in acht Bundesländern die zweite Sprache bleibt. Wie ist Niederdeutsch heute in den Bildungsplänen und im schulischen Alltag verankert? Welche Konzepte werden erfolgreich umgesetzt? Wo muss noch mehr getan werden? Diese Broschüre dokumentiert den aktuellen Stand und zeigt Wege für eine sprachenfreundliche Zukunft auf.

Verlag Schuster : Leer 2013, 72 S. ISBN 978-3-7963-0395-1

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Respekt für mich und meine Sprache – Plattdeutsch in der Pflege. Eine Aufgabe für die Sprachenpolitik.

Die Bindung der Menschen an ihre vertraute Sprache ist groß. Das gilt besonders in Lebenslagen mit gesundheitlichen oder psychischen Beeinträchtigungen. Welchen Stellenwert haben Regional- oder Minderheitensprachen in der Pflege? Welche Konzepte berücksichtigen Plattdeutsch in der ambulanten Versorgung, im Krankenhaus oder im Heim? Welche Projekte wurden in den vergangenen Jahren entwickelt? Gerade der beeinträchtigte Mensch hat ein Recht auf seine Sprache.

Verlag Schuster : Leer 2012, 68 S. ISBN 978-3-7963-0392-0

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Mit den Regional- und Minderheitensprachen auf dem Weg nach Europa

Dokumentation der Konferenz „Mit den Regional- und Minderheitensprachen auf dem Weg nach Europa“ am 10. November 2010 in Berlin.

Die Regional- und Minderheitensprachen tragen zur kulturellen Vielfalt in Deutschland bei. Das Bewusstsein für den Wert dieser Sprachen hat sich mit Inkrafttreten der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen im Jahr 1999 verbessert. Gleichzeitig aber gilt es, dafür Sorge zu tragen, dass die Sensibilität für die kleinen Sprachen weiter ausgebaut wird – in der Öffentlichkeit und in der Politik. Strukturell verändern sie sich unter dem Einfluss der hochdeutschen Standardsprache zunehmend. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Bildungseinrichtungen, die geordneten Spracherwerb betreiben? Wie steht es um Friesisch, Sorbisch, Niederdeutsch, Romanes und Dänisch? Was können die Bildungssysteme für die Stärkung dieser Sprachen leisten? Lassen sich gemeinsame Lösungsansätze finden?

Verlag Schuster : Leer 2011, 120 S. ISBN 978-3-7963-0390-6

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Zwischen Kulturauftrag und Unterhaltungsprogramm

Dokumentation der Konferenz „Plattdeutsch in den Medien“ am 20. Mai 2010 in Hamburg

Die Rolle der Medien für das Ansehen einer Sprache in der Gesellschaft ist kaum zu überschätzen. All die Einstellungen und Haltungen, die über Zeitung, Rundfunk, Fernsehen und Internet vermittelt werden, tragen wesentlich zum Prestige der norddeutschen Regionalsprache bei. Die Bestandsaufnahme zeigt eine vielfältige, aber eingeschränkte plattdeutsche Medienlandschaft. Es lassen sich gute Beispiele für Plattdeutsch beispielsweise im Hörfunk sowie in Zeitungen und Zeitschriften finden. Aber diese Angebote sind keineswegs verlässlich. Wie lässt sich eine mediale Grundversorgung der Plattsprecher garantieren? Wie könnten Anzreize geschaffen werden und wo könnte bzw. sollte der Staat in die Abläufe der Medienanbieter eingreifen?

Verlag Schuster : Leer 2010, 80 S. ISBN 978-3-7963-0386-9

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Plattdeutsch, die Region und die Welt: Wege in eine moderne Mehrsprachigkeit

Dokumentation der Konferenz „10 Jahre Sprachencharta in Deutschland: Praxis und Perspektiven“ am 14. und 15. Mai 2009 in Schwerin

Seit 1999 ist die „Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen“ in Deutschland Gesetz. Neben der Regionalsprache Niederdeutsch stehen die Minderheitensprachen Friesisch, Sorbisch, Dänisch und Romanes, die Sprache der Sinti und Roma unter dem Schutz der Charta. Der Bund und acht Bundesländer haben Pflichten übernommen, um die Sprachen zu schützen. Was hat sich für die Sprachen seit 1999 verändert – was hat der Staat getan, was haben die Bürger, Vereine und Verbände in die Hand genommen? Wie sehen die Perspektiven für die Zukunft aus? Können die Grundlagen dafür geschaffen werden, dass Plattdeutsch im öffentlichen Leben selbstverständlich genutzt wird?

Verlag Schuster : Leer 2009, 112 S. ISBN 978-3-7963-0385-2

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