Über das Niederdeutschsekretariat

Am 1. November 2017 hat das Niederdeutschsekretariat mit Sitz in Hamburg seine Arbeit aufgenommen.

Zu den Aufgaben des Niederdeutschsekretariats gehört:

  • Gemeinsam mit dem Bundesraat för Nedderdüütsch (BfN) sprachpolitische Vertretung der Interessen der NiederdeutschsprecherInnen auf Länder- und Bundesebene.
  • Konzeptionelle und organisatorische Unterstützung des BfN mit je zwei VertreterInnen aus Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein sowie von der Sprechergruppe der Plautdietschen.
  • Begleitung der Umsetzung der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen aus Sicht der Sprechergruppe.
  • Verfassen von Stellungnahmen zu aktuellen sprachpolitischen Themen.
  • Öffentlichkeitsarbeit für den BfN.
  • Durchführung von Projekten zur Förderung und Stärkung der Regionalsprache Niederdeutsch.

Wer arbeitet im Niederdeutschsekretariat?

Leiterin des Niederdeutschsekretariats ist Christiane Ehlers.
* 1981 in Itzehoe, Schleswig-Holstein, lebt in Hamburg

Beruflicher Werdegang:

  • seit November 2017: Leiterin des Niederdeutschsekretariats des Bundesraat för Nedderdüütsch
  • 2012-2017: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für niederdeutsche Sprache
  • 2009-2016: Referentin / Geschäftsführerin beim Bundesraat för Nedderdüütsch
  • 2009-2012: E-Learning-Beauftragte an der medizinischen Fakultät der Universität Hamburg
  • 2005-2008: Consultant im Bereich User Experience bei der SirValUse Consulting GmbH

Zuwendungsempfänger

Der Schleswig-Holsteinische Heimatbund e.V. (SHHB) fungiert beim Bundesministerium des Innern als Zuwendungsempfänger für das Niederdeutschsekretariat und den BfN. Er ist für die Antragsstellung, die Abrechnung und die Projektberichte zuständig und tritt als Arbeitgeber für die Leiterin des Niederdeutschsekretariats auf.

Niederdeutsch ist ein wichtiger Arbeitsbereich des SHHB. Neben der Durchführung landesweiter Wettbewerbe, der Beratung zu allen niederdeutschen Fragestellungen und der Koordination der niederdeutschen Arbeit im Land, führt der SHHB die Geschäfte des Plattdeutschen Rates für Schleswig-Holstein. Dieser vertritt die Interessen der Niederdeutsch-Sprecherinnen und -Sprecher in Schleswig-Holstein, wählt aus seiner Mitte die Delegierten für Schleswig-Holstein in den BfN, wirkt im Beirat Niederdeutsch des Landtages mit und setzt sich für die Umsetzung der Verpflichtungen ein, die das Land mit der Europäischen Sprachencharta übernommen hat.