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	<title>Sachsen-Anhalt &#8211; Niederdeutschsekretariat und Bunnsraat för Nedderdüütsch</title>
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	<title>Sachsen-Anhalt &#8211; Niederdeutschsekretariat und Bunnsraat för Nedderdüütsch</title>
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	<item>
		<title>Sprachgenuss – Plattdeutsch und Mundart als regionales Werbemittel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2025 13:33:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sprachplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Einladung zum Informationsabend in Magdeburg 5. November 2025, 17:00–19:00 Uhr Café Gusto, Brückstraße 11, 39114 Magdeburg Regionale Produkte leben von Authentizität, Herkunft und Charakter – und kaum etwas vermittelt lokale Identität stärker als Sprache. Die Regionalsprache im nördlichen Sachsen-Anhalt war und ist teilweise noch immer Plattdeutsch. Auch in der Alltagssprache hat sie greifbare Spuren hinterlassen....<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://www.niederdeutschsekretariat.de/sprachgenuss-plattdeutsch-und-mundart-als-regionales-werbemittel/"><span class="more-text">Continue reading</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="pl-13157"  class="panel-layout" ><div id="pg-13157-0"  class="panel-grid panel-no-style" ><div id="pgc-13157-0-0"  class="panel-grid-cell" ><div id="panel-13157-0-0-0" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child" data-index="0" ><div
			
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	<h5>Einladung zum Informationsabend in Magdeburg</h5>
<h6>5. November 2025, 17:00–19:00 Uhr Café Gusto, Brückstraße 11, 39114 Magdeburg</h6>
<p>Regionale Produkte leben von Authentizität, Herkunft und Charakter – und kaum etwas vermittelt lokale Identität stärker als Sprache. Die Regionalsprache im nördlichen Sachsen-Anhalt war und ist teilweise noch immer Plattdeutsch. Auch in der Alltagssprache hat sie greifbare Spuren hinterlassen. Die Faszination für dieses alte Kulturgut Sprache lebt ebenso auf wie das Interesse an lokalen und nachhaltig produzierten Lebensmitteln. Wir wollen uns daher fragen:</p>
<p>Wie lassen sich Plattdeutsch und regionale Mundarten gewinnbringend in der <strong>Markenkommunikation</strong> einsetzen? <strong>Welche Chancen eröffnen sich dadurch für Produzenten und Distributoren von Lebens- und Genussmitteln aus Sachsen-Anhalt?</strong></p>
<p>Im Rahmen der Veranstaltung möchten wir <strong>Impulse</strong> geben, <strong>Erfahrungen</strong> austauschen und gemeinsam über Wege sprechen, wie sprachliche Vielfalt zur <strong>Stärkung regionaler Identität</strong> beitragen kann.</p>
<p>Nach kurzen Impulsbeiträgen bleibt Zeit für Austausch bei Getränken und Buffet. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!</p>
<p><strong>Veranstalter:</strong> Arbeitsstelle Niederdeutsch in Sachsen-Anhalt und Niederdeutschsekretariat<br />
Eine formlose <strong>Zusage</strong> per E-Mail an sadel@lhbsa.de hilft uns bei der Planung.</p>
<p><img fetchpriority="high" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-13186 alignleft" src="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2025/10/Logos-Veranstaltung-Magdeburg-2.png" alt="" width="1000" height="106" srcset="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2025/10/Logos-Veranstaltung-Magdeburg-2.png 1000w, https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2025/10/Logos-Veranstaltung-Magdeburg-2-300x32.png 300w, https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2025/10/Logos-Veranstaltung-Magdeburg-2-768x81.png 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div></div></div></div><div id="pg-13157-1"  class="panel-grid panel-no-style" ><div id="pgc-13157-1-0"  class="panel-grid-cell" ><div id="panel-13157-1-0-0" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child" data-index="1" ><div
			
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		><h3 class="widget-title">Unterstützt wird die Veranstaltung durch das Bundesministerium des Innern.</h3>
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	<p><img decoding="async" class=" wp-image-12857 alignleft" src="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2025/06/CDR_BMI_de_de_v1__Web_farbig.png" alt="" width="331" height="205" srcset="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2025/06/CDR_BMI_de_de_v1__Web_farbig.png 1600w, https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2025/06/CDR_BMI_de_de_v1__Web_farbig-300x186.png 300w, https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2025/06/CDR_BMI_de_de_v1__Web_farbig-1024x634.png 1024w, https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2025/06/CDR_BMI_de_de_v1__Web_farbig-768x475.png 768w, https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2025/06/CDR_BMI_de_de_v1__Web_farbig-1536x950.png 1536w" sizes="(max-width: 331px) 100vw, 331px" /></p>
</div>
</div></div></div></div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Dat Plattspreeken is en Deel von uns.&#8220;</title>
		<link>https://www.niederdeutschsekretariat.de/dat-plattspreeken-is-en-deel-von-uns/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2025 12:54:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Aus den Ländern]]></category>
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					<description><![CDATA[In Kroppenstedt spricht man Platt. Eine herzliche Interessensgemeinschaft engagiert sich für die Regionalsprache. Eigentlich kein originelles Bild: Man sitzt abends im Wintergarten. Es gibt überbackene Brötchen und Gehacktes, manchmal auch selbst geräucherte Wurst und Käse. Hier sitzt ein junger Mann, da ist einer etwas älter, die Frau am Kopfende ist bestimmt die Oma… Man spricht...<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://www.niederdeutschsekretariat.de/dat-plattspreeken-is-en-deel-von-uns/"><span class="more-text">Continue reading</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>In Kroppenstedt spricht man Platt. Eine herzliche Interessensgemeinschaft engagiert sich für die Regionalsprache.</h6>
<p>Eigentlich kein originelles Bild: Man sitzt abends im Wintergarten. Es gibt überbackene Brötchen und Gehacktes, manchmal auch selbst geräucherte Wurst und Käse. Hier sitzt ein junger Mann, da ist einer etwas älter, die Frau am Kopfende ist bestimmt die Oma… Man spricht über alte Zeiten, welcher Nachbar nicht mehr ist und über die Sporthalle am Fußballplatz. Um das Besondere an diesem Bild zu verstehen, muss man den Ton anschalten: „Jiww mick ma de Schettel mit de Bollen rewwer!“ Richtig, hier wird Platt gesprochen.</p>
<p>Vor einem Jahr formierte sich in Kroppenstedt im Landkreis Börde eine Interessengemeinschaft zum Erhalt und zur Förderung des Plattdeutschen (auch Niederdeutsch genannt) im Ort und in der Region. Eine Vereinsgründung lehnte man ab, um Vereinsmeiereien zu vermeiden. Viel lieber wollen die Kroppenstedter handeln: Die Regionalsprache sichtbar machen und vor allem weitergeben. Gründungsmitglied Steffen (47) bringt es auf den Punkt: „Dat Plattspreeken is en Deel von uns, jehört taun Orte. Un dat wolln wei an andere Lieje wiederjäämn.“ Inzwischen treffen sich die 10 Mitglieder einmal im Monat, mal im Garten, mal zuhause, aber immer wird auf Platt und über Platt gesprochen.</p>
<p>Eine Besonderheit der Gruppe: Die fast nur aus Männern bestehende Runde ist bemerkenswert vielfältig. Sitzen anderswo nur die Ältesten des Dorfes beisammen, ist es hier wie im großen Mehrgenerationenhaus: Neben Steffen sitzt da zum Beispiel Gastgeber Frank (64). Das „Ehrenmitglied“ Tante Bartels wohnt nebenan und ist stolze 94. „Ick hewwe Hochdeutsch erst inne Schaule elehrt“, sagt sie. „Da mosste man höllisch oppassn!“ Am anderen Ende des Tisches sitzt das Gegenteil in Form von Jannes. Der 17-jährige spricht selbstbewusst Platt, will aber noch besser werden, um die Sprache zu erhalten, die sein Opa noch täglich sprach. In der Gruppe wird „Platt esproken“ und dabei kann man lernen, aber darum geht es weniger. Frank, der in der örtlichen Grundschule auch eine gut besuchte AG gegründet hat, betont: „Wei wolln uns hier eijentlich nich korrijiern. Aber ja, wenn man wat lehrn will, mott man dat henn un wedder daun.“ Doch das merkt man kaum. Niemand besteht hier auf die „richtige“ Sprache und macht den Oberlehrer: Alle sprechen wie sie wollen und können. Und das Konzept geht auf: Niemand geniert sich, alle spreeken ganz selbstverständlich und Hochdeutsch spricht man nur mit dem Besucher. Die freundlichen Landstädter sind robust und herzlich und haben sich für ihre Treffen eine Regel gegeben: Keine Politik! „Underschiedliche Oppfassungen sind normal“, sagt Frank, „awer se führn ook tau Schtriete’erie un wie wolln uns nich schtrie’n, sondern wat schaffn.“</p>
<p>Die engagierten Kroppenstedter haben es verstanden: Wenn sie ihre Sprache für die Zukunft bewahren wollen, müssen sie rausgehen, müssen sie aktiv werden. Deswegen werden Pläne gemacht und über den Tellerrand geguckt, auch und vor allem in Richtung Jugend. Jannes weiß, dass es auch bei den Jüngeren Interesse gibt. „Wenn ick mit miene Lieje ma Platt spreeke, findn dat veele schon jut un wolln ook jeern Platt spreeken könn’n. Deswejen metten wie wat maaken!“ Die Zukunft der niederdeutschen Regionalsprache in Sachsen-Anhalt wird auch in Kroppenstedt entschieden werden und eines ist klar: An Engagement mangelt es nicht.</p>
<p><em>Quelle: Landesheimatbund Sachsen Anhalt</em><br />
<em>(<a href="https://landesheimatbund.de/artikel/dat-plattspreeken-is-en-deel-von-uns-kroppenstedter-engagieren-sich-fur-plattdeutsch/" target="_blank" rel="noopener">https://landesheimatbund.de/artikel/dat-plattspreeken-is-en-deel-von-uns-kroppenstedter-engagieren-sich-fur-plattdeutsch/</a>)</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Niederdeutschtagung in Magdeburg</title>
		<link>https://www.niederdeutschsekretariat.de/niederdeutschtagung-in-magdeburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2024 14:27:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Aus den Ländern]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V. und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg laden ein zur Tagung: Niederdeutschvermittlung am Sprachenrand Die Regionalsprache in Sachsen-Anhalt – zwischen Vielfalt, Didaktisierung und kulturellem Erbe. Die Veranstaltung ist öffentlich, alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung in der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg teilzunehmen. Hier können Sie das Programm als pdf herunterladen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="pl-11927"  class="panel-layout" ><div id="pg-11927-0"  class="panel-grid panel-no-style" ><div id="pgc-11927-0-0"  class="panel-grid-cell" ><div id="panel-11927-0-0-0" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child" data-index="0" ><div
			
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	<h6 style="text-align: center;">Der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V. und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg laden ein zur Tagung:</h6>
<h6 style="text-align: center;">Niederdeutschvermittlung am Sprachenrand</h6>
<h6 style="text-align: center;">Die Regionalsprache in Sachsen-Anhalt – zwischen Vielfalt, Didaktisierung und kulturellem Erbe.</h6>
<p>Die Veranstaltung ist öffentlich, alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung in der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg teilzunehmen. Hier können Sie das <a href="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2024/10/Programm-Niederdeutschvermittlung-am-Sprachenrand.pdf" target="_blank" rel="noopener">Programm </a>als pdf herunterladen.</p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Stellenausschreibung</title>
		<link>https://www.niederdeutschsekretariat.de/stellenausschreibung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2024 15:08:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V. ist die Stelle einer Referentin / eines Referenten (m/w/d) für die Pflege des Niederdeutschen und der mitteldeutschen Mundarten in Vollzeit (100 %) und in Anlehnung an den TV-L (Entgeltgruppe 11) ab dem 01.11.2024 unbefristet zu besetzen. Der Arbeitsort ist Magdeburg. Der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V. (LHB) ist ein von der...<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://www.niederdeutschsekretariat.de/stellenausschreibung/"><span class="more-text">Continue reading</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Beim Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V. ist die Stelle<br />
<strong>einer Referentin / eines Referenten (m/w/d) für die Pflege des Niederdeutschen</strong><br />
<strong>und der mitteldeutschen Mundarten</strong></p>
<p style="text-align: left;">in Vollzeit (100 %) und in Anlehnung an den TV-L (Entgeltgruppe 11) ab dem 01.11.2024 unbefristet zu besetzen. Der Arbeitsort ist Magdeburg.</p>
<p style="text-align: left;">Der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V. (LHB) ist ein von der Staatskanzlei/Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt institutionell geförderter Dachverband der Heimat-, Kultur-, Geschichts-, Regional-, Bürger- und Ortsvereine sowie von Einzelpersonen und weiteren Institutionen in Sachsen-Anhalt, die sich auf lokaler, regionaler und Landesebene der Erforschung, der Pflege, dem Schutz und der Gestaltung des heimatlichen Lebensraumes widmen.<br />
In Erfüllung seiner Landesaufgaben und als Teil der Arbeitsstelle Niederdeutsch an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bietet der Landesheimatbund vielfältige Aktivitäten zum Schutz und zur Förderung des Gebrauchs der niederdeutschen Regionalsprache in Sachsen-Anhalt an. Die Arbeitsstelle bildet dabei die Schnittstelle zwischen Forschung und Sprachpraxis, -kritik und -pflege.</p>
<h6>Ihre Aufgaben</h6>
<ul>
<li>Fachliche und organisatorische Verantwortung für die Angebote und Aktivitäten des LHB im Bereich Pflege des Niederdeutschen und der mitteldeutschen Mundarten in Sachsen-Anhalt</li>
<li>Fachlich-konzeptionelle und organisatorische Leitung von regionalen und landesweiten Projekten, Wettbewerben und vergleichbaren Maßnahmen in diesem Feld,</li>
<li>Zusammenarbeit mit den Sprecherinnen und Sprechern des Niederdeutschen und der mitteldeutschen Mundarten, Zusammenarbeit mit Behörden und weiteren Institutionen, z. B. im Hinblick auf das Monitoring bzgl. der Umsetzung der Landesverpflichtungen entsprechend der Europäischen Sprachencharta</li>
<li>Erstellen von Expertisen und Gutachten; Fachberatung von Vereinen und Arbeitsgemeinschaften im Engagementfeld Sprache</li>
<li>Vertretung des Landesheimatbundes bzw. der niederdeutschen Sprecherinnengruppe des Bundeslandes in nationalen und internationalen Fachgremien, insbesondere im Bundesraat för Nedderdüütsch,</li>
<li>Konzeption und Realisierung von Weiterbildungsangeboten zu den genannten Themen,</li>
<li>Planung und Durchführung von Angeboten für schulische Projekte zu den genannten Themen,</li>
<li>Erarbeitung von Lehr- und Lernmitteln und weiteren Materialien für den Erwerb des Niederdeutschen und die Begegnung mit dem Niederdeutschen, u. a. im Kita- und Grundschulbereich („Plattdütschbüdel“)</li>
<li>Bearbeitung sprachwissenschaftlicher Fragestellungen und Erarbeitung von Textsammlungen, Fachpublikationen und wissenschaftlichen Fachvorträgen zur regionalen Sprachgeschichte, insbesondere Geschichte der nieder- und mitteldeutschen Sprachlandschaften Sachsen-Anhalts, zur Namenskunde, zum aktuellen Gebrauch und Status der niederdeutschen Sprache in Sachsen-Anhalt sowie zur Erfassung der Einstellungen zur Regionalsprache Niederdeutsch und zu aktuellen Diskurse zum Niederdeutschen,</li>
<li>Fachliche Mitwirkung an der Sichtbarmachung der niederdeutschen Sprache in Sachsen-Anhalt, z. B. Unterstützung von Kommunen und Vereinen bei der Antragstellung zum Führen einer niederdeutschen Ortsbezeichnung (niederdeutsches Ortseingangsschild)</li>
</ul>
<h6>Ihr Profil</h6>
<ul>
<li>Hochschulabschluss (MA) im Bereich Germanistik oder vergleichbar</li>
<li>Einschlägige Berufserfahrung im Bereich der Pflege, Erforschung bzw. Vermittlung der Regionalsprache Niederdeutsch</li>
<li>mehrjährige Berufserfahrung in der Zusammenarbeit mit Sprecherinnen und Sprechern des Niederdeutschen bzw. von Mundarten sowie bei der Durchführung von Projekten, Veranstaltungen und der Erarbeitung und redaktioneller Inhalte</li>
<li>Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Engagierten im Vereinsbereich sowie in der Arbeit in Vereinsstrukturen sind von Vorteil</li>
<li>Erwartet werden überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft, Flexibilität, Kreativität, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, eine eigenverantwortliche, selbstständige, sorgfältige und systematische Arbeitsweise sowie die ausgezeichnete Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift</li>
<li>fundierte Kenntnisse in den gängigen Office-Programmen und Erfahrungen im Umgang mit den sozialen Medien, z. B. Instagram und Facebook</li>
<li>Bereitschaft zur Abend- und Wochenendarbeit sowie zu regelmäßigen Dienstreisen als Selbstfahrer (Voraussetzung ist ein gültiger Führerschein der Klasse B) innerhalb Sachsen-Anhalts</li>
</ul>
<h6>Unser Angebot</h6>
<p>Wir bieten Ihnen eine interessante, abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit (in Vollzeit, 40 Stunden/ Woche).<br />
Der LHB gewährleistet die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter und ist an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen werden nach Maßgabe des SGB IX bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt. Zur Wahrung Ihrer Interessen teilen Sie bitte bereits im Rahmen Ihrer Bewerbung mit, ob eine Schwerbehinderung oder Gleichstellung vorliegt. Ein Nachweis der Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung ist den Bewerbungsunterlagen beizufügen.<br />
Fragen zu der ausgeschriebenen Stelle richten Sie gerne an J. Palatini unter palatini@lhbsa.de<br />
Aussagekräftige Bewerbungen (Anschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Schul- und Berufsabschluss- sowie ggf. Arbeitszeugnisse, Nachweis der Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung, Publikationsverzeichnis) richten Sie bitte bis 30. September 2024 an<br />
Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V.<br />
Magdeburger Straße 21<br />
06112 Halle / Saale<br />
oder vorzugsweise per E-Mail an:<br />
info@lhbsa.de<br />
(max. 2 Dateianhänge im PDF-Format u. einer Gesamtgröße von max. 20 MB).<br />
Die Bewerbungsgespräche finden in der Geschäftsstelle in Halle bzw. online kurzfristig in KW 40 bzw. 41 statt. Die Bewerbungsunterlagen und -daten werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens verwendet. Bewerbungskosten werden nicht erstattet. Die Unterlagen nicht berücksichtigter Bewerber/innen werden nach Beendigung des Stellenbesetzungsverfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht. Im Falle einer Einstellung werden Ihre Bewerbungsunterlagen in der Personalakte gespeichert bzw. abgelegt. Bewerbungskosten können nicht erstattet werden. Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist.</p>
<h6>Download der Ausschreibung</h6>
<p><a href="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2024/09/Stellenausschreibung_Referentin_Nds_2024_SachsenAnhalt.pdf" target="_blank" rel="noopener">Stellenausschreibung Referent/in Niederdeutsch</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorträge für Niederdeutschtagung in Magdeburg gesucht</title>
		<link>https://www.niederdeutschsekretariat.de/vortraege-fuer-niederdeutschtagung-in-magdeburg-gesucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2024 11:52:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.niederdeutschsekretariat.de/?p=11657</guid>

					<description><![CDATA[Call for Papers: „Niederdeutschvermittlung am Sprachenrand. Die Regionalsprache in Sachsen-Anhalt zwischen Vielfalt, Didaktisierung und kulturellem Erbe.“ Tagung am 12.11.2024 in Magdeburg Die natürliche Tradierung der niederdeutschen Regionalsprache, die hauptsächlich im familiären Rahmen stattfindende Weitergabe aktiver und passiver Sprachkompetenz, ist in Sachsen-Anhalt nicht mehr gesichert. Dennoch existiert Niederdeutsch nach wie vor als Alltagssprache, Unterrichtssprache, Fremdsprache, Theatersprache,...<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://www.niederdeutschsekretariat.de/vortraege-fuer-niederdeutschtagung-in-magdeburg-gesucht/"><span class="more-text">Continue reading</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Call for Papers: „Niederdeutschvermittlung am Sprachenrand. Die Regionalsprache in Sachsen-Anhalt zwischen Vielfalt, Didaktisierung und kulturellem Erbe.“ Tagung am 12.11.2024 in Magdeburg</h6>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11666 alignright" src="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2024/08/logos-ST.jpg" alt="" width="465" height="96" srcset="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2024/08/logos-ST.jpg 600w, https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2024/08/logos-ST-300x62.jpg 300w" sizes="(max-width: 465px) 100vw, 465px" /></p>
<p>Die natürliche Tradierung der niederdeutschen Regionalsprache, die hauptsächlich im familiären Rahmen stattfindende Weitergabe aktiver und passiver Sprachkompetenz, ist in Sachsen-Anhalt nicht mehr gesichert. Dennoch existiert Niederdeutsch nach wie vor als Alltagssprache, Unterrichtssprache, Fremdsprache, Theatersprache, Kulturgut, Heimatsprache. Wie sieht die Sprechergruppe am Rand des niederdeutschen Gebietes ihre Sprache und mit welchen Zielen und durch welche Maßnahmen sollte sie weiterentwickelt werden?</p>
<p>Auf der Tagung sollen zunächst Zwischenergebnisse und Erfahrungsberichte zweier derzeit in Sachsen-Anhalt geförderter Projekte zur Erforschung und zum Erhalt des Niederdeutschen der Öffentlichkeit vor- und zur Diskussion gestellt werden. Anschließend sollen länderübergreifende Perspektiven aus niederdeutscher Forschung und Sprachpflege Aufschluss darüber geben, inwiefern diese auf die besonderen Bedingungen des Sprachenrandes anwendbar sein könnten – nicht nur in Sachsen-Anhalt. Beiträge aus dem aktuellen wissenschaftlichen Diskurs über Fragen der Sprachplanung, Standardisierung und Didaktisierung des Niederdeutschen werden dazu anregen, dass Plattsprecherinnen und -sprecher, Plattengagierte sowie Vertreterinnen und Vertreter des Bildungsbereiches und der Politik miteinander über den konkreten Handlungsbedarf ins Gespräch kommen. Inwiefern muss sich die Sprache verändern, erneuern oder anpassen, um gelehrt und gelernt zu werden, ohne ihre Authentizität zu verlieren?</p>
<p>Vortragsvorschläge sind bis zum <strong>01.09.2024</strong> willkommen. Bitte senden Sie einen Vortragstitel und ein Abstract im Umfang von maximal 500 Wörtern an <strong>niederdeutsch@ovgu.de</strong>. Die Arbeitsstelle Niederdeutsch der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt  e. V. freuen sich auf Ihre Einsendungen.</p>
<p><a href="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2024/08/CFP-Einladung-Tagung-in-Magdeburg.pdf" target="_blank" rel="noopener">Call for Papers herunterladen (pdf)</a></p>
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		<title>Wanderausstellung in Magdeburg eröffnet</title>
		<link>https://www.niederdeutschsekretariat.de/wanderausstellung-in-magdeburg-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2023 16:01:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wanderausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 31. Mai eröffnete Dr. Gunnar Schellenberger, MdL, Präsident des Landtages von Sachsen-Anhalt die Wanderausstellung &#8222;Was heißt hier Minderheit?&#8220; im Landtag in Magdeburg. Er würdigte die Vielfalt an Kulturen, Sprachen und regionalen Identitäten in Deutschland, die es zu pflegen und bewahren gilt. Als Ausblick lud er Interessierte zu einer Veranstaltung vom Bunnsraat för Nedderdüütsch im...<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wanderausstellung-in-magdeburg-eroeffnet/"><span class="more-text">Continue reading</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 31. Mai eröffnete Dr. Gunnar Schellenberger, MdL, Präsident des Landtages von Sachsen-Anhalt die Wanderausstellung &#8222;Was heißt hier Minderheit?&#8220; im Landtag in Magdeburg. Er würdigte die Vielfalt an Kulturen, Sprachen und regionalen Identitäten in Deutschland, die es zu pflegen und bewahren gilt. Als Ausblick lud er Interessierte zu einer Veranstaltung vom Bunnsraat för Nedderdüütsch im Rahmen der Ausstellung ein: Am 26. Juni findet um 17 Uhr eine literarisch-musikalische Stunde <em>op Platt</em> im Landtag statt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10004 alignleft" src="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2023/06/2023-05-31-Wannerutstellen-Magdeburg-4.jpg" alt="" width="600" height="305" srcset="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2023/06/2023-05-31-Wannerutstellen-Magdeburg-4.jpg 600w, https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2023/06/2023-05-31-Wannerutstellen-Magdeburg-4-300x153.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>„Sprache ist nicht nur ein Kommunikationsmittel, sondern auch ein Ausdruck von Identität und Zugehörigkeit. Wenn eine Sprache oder ein Dialekt verloren gehen, so gehen auch ein Teil der Identität und der Geschichte verloren. Deshalb ist es wichtig, die Pflege und den Erhalt des Niederdeutschen sowie der Sprachen der einheimischen nationalen Minderheiten, zu unterstützen.“, betonte Dr. Sebastian Putz, Staatssekretär für Kultur in seinem Grußwort. Und er stellte heraus, welche Möglichkeiten und Chancen sich durch die Ausstellung für Sachsen-Anhalt ergeben. „Die Ausstellung ist ein Baustein um die Sichtbarkeit von Niederdeutsch zu verbessern. Sie gibt uns die Möglichkeit, uns mit der Sprache und ihrer kulturellen Bedeutung auseinanderzusetzen und in die Welt des Niederdeutschen und weiterer Sprachen einzutauchen.“</p>
<p>Ausstellungskurator Dr. Robert Lorenz erläuterte, mit welcher Intention die Ausstellung konzipiert wurde: Sie soll zeigen, dass jede Gruppe ihre eigenen Herausforderungen hat und ihre eigene Geschichte erzählt, und dass es trotzdem viele Themen gibt, die alle Gruppen vereinen &#8211; dies verdeutlicht auch die besondere Gestaltung der Ausstellungselemente.</p>
<p>In der Station der Plattsprecher erfahren die Besucherinnen und Besucher, welche Bedeutung das plattdeutsche Theater für die Sprechergruppe hat. Neben zwei professionellen Bühnen gibt es im gesamten Sprachgebiet zahlreiche Spielgruppen und <em>Speeldeels</em>. 2014  wurde das Niederdeutsche Theater von der UNESCO in das bundesweite <a href="https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/niederdt-theater" target="_blank" rel="noopener">Verzeichnis Immaterielles Kulturerbe</a> aufgenommen. Mit welcher Freude viele Menschen &#8211; von Jung bis Alt &#8211; gemeinsam plattdeutsches Theater spielen, wurde im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung in einem Beitrag von Akteuren des Dorftheaters Gladigau deutlich. Norbert Lazay, Regisseur des Dorftheaters und Delegierter für Sachsen-Anhalt im BfN, sowie zwei aktive <em>Plattsnackers</em> aus der Gruppe präsentierten sehr lebendig, wie sie gemeinsam die plattdeutschen Stücke erarbeiten und auf die Bühne bringen. Das Dorftheater ist gerade in die 21. Spielzeit gestartet und das Interesse an den Inszenierungen in Altmärker Platt ist groß: Die Karten für die Aufführungen sind innerhalb weniger Stunden ausverkauft.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10017 alignright" src="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2023/06/2023-05-31-Wannerutstellen-Magdeburg-6.jpg" alt="" width="600" height="338" srcset="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2023/06/2023-05-31-Wannerutstellen-Magdeburg-6.jpg 600w, https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2023/06/2023-05-31-Wannerutstellen-Magdeburg-6-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Im Anschluss führte Dr. Robert Lorenz durch die Ausstellung und erläuterte die Besonderheiten jeder der fünf Stationen. Er gab Einblicke in die Entstehung der Inhalte und stellte jede der Gruppen kurz vor. Die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Minderheiten und der Sprechergruppe Niederdeutsch beantworteten Fragen zu den Gruppen.</p>
<p>Dr. Saskia Luther, Delegierte für Sachsen-Anhalt im BfN, freut sich, dass die Ausstellung nun in Sachsen-Anhalt zu sehen ist. Das niederdeutsche Sprachgebiet umfasst das nördliche Drittel des Landes und die Zahl der aktiven Plattsprecherinnen und Plattsprecher ist deutlich geringer als in anderen Ländern. So haben viele Menschen kaum Berührungspunkte mit der niederdeutschen Sprache sowie mit den Minderheiten. In den nächsten zwei Monaten bietet sie für Interessierte öffentliche Führungen durch die Ausstellung sowie separate Führungen für Schulklassen an.</p>
<p><strong>Die Ausstellung ist bis zum 28. Juli 2023 in den Ausstellungsbereichen im Ostflügel des Landtages zu sehen und barrierefrei zu erreichen. </strong>Der Landtag von Sachsen-Anhalt ist Montag-Freitag, 8-18 Uhr für Besucherinnen und Besucher der Ausstellung geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei. Die Adresse lautet: <span class="address hyphenate">Domplatz 6-9, 39104 Magdeburg.</span></p>
<p><em>Titelbild (n.l.n.r.): Gösta Nissen (Leiter Minderheitensekretariat), Christiane Ehlers (Leiterin Niederdeutschsekretariat), Robert Lorenz (Kurator), Dr. Saskia Luther (Delegierte im BfN für Sachsen-Anhalt), Dr. Gunnar Schellenberger, MdL, Präsident des Landtages von Sachsen-Anhalt, Dawid Statnik (Vorsitzender Minderheitenrat)</em></p>
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		<title>Eröffnung der Wanderausstellung &#8222;Was heißt hier Minderheit?&#8220; in Magdeburg</title>
		<link>https://www.niederdeutschsekretariat.de/eroeffnung-der-wanderausstellung-was-heisst-hier-minderheit-in-magdeburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2023 10:38:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wanderausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutschland verfügt über eine Vielfalt von Kulturen, Sprachen und regionalen Identitäten. Dennoch sind Geschichte, Rolle und Selbstverständnis der autochthonen (einheimischen) nationalen Minderheiten und der Sprechergruppe Niederdeutsch nur wenig bekannt oder gelten gar als gut gehütetes Geheimnis. Zugleich bestimmt so manches Klischee ihr Bild in der Öffentlichkeit, das mit der Lebenswirklichkeit kaum etwas zu tun hat....<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://www.niederdeutschsekretariat.de/eroeffnung-der-wanderausstellung-was-heisst-hier-minderheit-in-magdeburg/"><span class="more-text">Continue reading</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>Deutschland verfügt über eine Vielfalt von Kulturen, Sprachen und regionalen Identitäten. Dennoch sind Geschichte, Rolle und Selbstverständnis der autochthonen (einheimischen) nationalen Minderheiten und der Sprechergruppe Niederdeutsch nur wenig bekannt oder gelten gar als gut gehütetes Geheimnis. Zugleich bestimmt so manches Klischee ihr Bild in der Öffentlichkeit, das mit der Lebenswirklichkeit kaum etwas zu tun hat. Doch welche Geschichte(n), Sprachen und Realitäten verbergen sich tatsächlich hinter dem Begriff „Minderheit“? Diesen Fragen nähert sich die Ausstellung und gibt einen zeitgemäßen Einblick in Leben, Kultur und Sprache der vier nationalen Minderheiten und der Sprechergruppe Niederdeutsch.<br />
„Was heißt hier Minderheit?“ ist ein gemeinsames Projekt des <a href="https://www.minderheitensekretariat.de/minderheitenrat/" target="_blank" rel="noopener">Minderheitenrates</a> der vier autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands und des Bunnsraat för Nedderdüütsch. Sie wird vom Bundesministerium des Innern und für Heimat gefördert.</div>
<h6 style="text-align: center;"><span class="event_occs"><span class="datetime"><time datetime="2023-05-31T15:00:00">Der Präsident des Landtages von Sachsen-Anhalt lädt zur Eröffnung der Ausstellung </time></span></span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span class="event_occs"><span class="datetime"><time datetime="2023-05-31T15:00:00"><strong>Was heißt hier Minderheit?</strong><br />
Dänen, Friesen, Sorben/Wenden, deutsche Sinti und Roma, Plattsprecher</time></span></span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span class="event_occs"><span class="datetime"><time datetime="2023-05-31T15:00:00">am Mittwoch, 31. Mai 2023 15:00</time> Uhr<br />
in den Landtag von Sachsen-Anhalt ein.</span></span></h6>
<p>Im Rahmen der Ausstellungseröffnung sprechen:</p>
<ul>
<li>Dr. Gunnar Schellenberger, MdL, Präsident des Landtages von Sachsen-Anhalt</li>
<li>Dr. Sebastian Putz, Staatssekretär für Kultur</li>
<li>Robert Lorenz, Kurator der Ausstellung</li>
</ul>
<p>Im Anschluss wird zu einem <strong>Rundgang durch die Ausstellung mit Vertreterinnen und Vertretern der Minderheiten und der Sprechergruppe Niederdeutsch</strong> eingeladen.</p>
<p><strong>Die Ausstellung ist vom 31. Mai bis zum 28. Juli 2023 in den Ausstellungsbereichen im Ostflügel des Landtages zu sehen und barrierefrei zu erreichen. </strong>Der Landtag von Sachsen-Anhalt ist Montag-Freitag, 8-18 Uhr für Besucherinnen und Besucher der Ausstellung geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei. Die Adresse lautet: <span class="address hyphenate">Domplatz 6-9, 39104 Magdeburg.</span></p>
<p>Foto: ©Stefan Haehnel/Minderheitensekretariat</p>
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		<item>
		<title>Leuchtturm 2019 &#8211; Sachsen-Anhalt</title>
		<link>https://www.niederdeutschsekretariat.de/leuchtturm-2019-sachsen-anhalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2019 12:58:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Jubiläum 25 Jahre Vorlesewettbewerb Der Höhepunkt im niederdeutschen Sprachenjahr 2019 war zweifelsohne das Jubiläum 25 Jahre Vorlesewettbewerb “Schülerinnen und Schüler lesen PLATT“ in Sachsen-Anhalt. Die Arbeitsstelle Niederdeutsch an der Magdeburger Universität, mit der der Landesheimatbund seit jeher eng zusammenarbeitet, entschloss sich bereits 1995 zu einem Wagnis: Würde es wohl gelingen, in Sachsen-Anhalt einen neuen Vorlesewettbewerb...<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://www.niederdeutschsekretariat.de/leuchtturm-2019-sachsen-anhalt/"><span class="more-text">Continue reading</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jubiläum 25 Jahre Vorlesewettbewerb</h3>
<p>Der Höhepunkt im niederdeutschen Sprachenjahr 2019 war zweifelsohne das <strong>Jubiläum 25 Jahre Vorlesewettbewerb “Schülerinnen und Schüler lesen PLATT“</strong> in Sachsen-Anhalt. Die Arbeitsstelle Niederdeutsch an der Magdeburger Universität, mit der der Landesheimatbund seit jeher eng zusammenarbeitet, entschloss sich bereits 1995 zu einem Wagnis: Würde es wohl gelingen, in Sachsen-Anhalt einen neuen Vorlesewettbewerb für Kinder ins Leben zu rufen? Es sollte aber kein „normaler“ Lesewettbewerb sein, sondern einer in niederdeutscher Sprache, denn sprachsoziologischen Untersuchungen aus dieser Zeit bestätigten, dass vor allem ältere Menschen in der Altmark, der Börde und dem Harz die niederdeutsche Sprache im Alltag zwar gebrauchten, diese aber selten an Kinder weitergegeben wurde.<br />
Das Land förderte von Anfang an das Vorhaben durch die Anerkennung des Wettbewerbs als schulische Veranstaltung, Übermittlung der entsprechenden Informationen an die Schulen und Unterstützung durch die zuständigen Fachreferate. Die Minister übernahmen jeweils die Schirmherrschaft und setzten damit ein Zeichen für die Wertschätzung des Niederdeutschen. Als Sponsoren fanden sich mit dem Ostdeutschen Sparkassenverband, der bis heute den Hauptanteil trägt, und der Stadtsparkasse Magdeburg, die den Landesausscheid in Magdeburg ausrichtet, von Anfang an zwei wichtige und verlässliche Partner. Viele Autorinnen und Autoren unseres Bundeslandes und Niedersachsens stellten eigens für den Wettbewerb geschriebene kleine Geschichten für Kinder zur Verfügung. Die Herausgeberinnen der Reihe konnten so inzwischen 13 Sammlungen mit Texten für Altmark, Börde und Harz den interessierten Schulen des Landes zur Verfügung stellen. Allen Beteiligten, insbesondere auch den langjährig tätigen Betreuerinnen und Lehrerinnen der Lesekinder sowie den Autorinnen und Autoren, sei an dieser Stelle herzlich gedankt! Nach 25 Jahren ist selbstverständlich noch nicht Schluss: Auch 2020 wird wieder fleißig plattdeutsch vorgelesen, denn aus einer Untersuchung des Institutes für deutsche Sprache und des Institutes für niederdeutsche Sprache aus dem Jahr 2016 geht hervor, dass rund 60 % Prozent der Befragten in Sachsen-Anhalt der Meinung sind, dass mehr für das Niederdeutsche getan werden sollte. Dies ist im Übrigen auch im Sinne der Landesregierung, denn seit dem 24.05.2019 ist der <strong>neue Landtagsbeschluss „Niederdüütsche Sprook in Sassen-Anhalt wedder opleven laten“</strong> gültig, der einen Beschluss aus dem Jahr 1991 ersetzt. Mit diesem Beschluss bekennt sich das Land erneut zu seiner Verantwortung für die Bewahrung und Förderung der niederdeutschen Sprache, wobei dem Bildungsbereich eine besondere Verantwortung beigemessen wird.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2019/12/Leuchtturm2019-Sachsen-Anhalt_02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3511 aligncenter" src="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2019/12/Leuchtturm2019-Sachsen-Anhalt_02.jpg" alt="" width="600" height="296" srcset="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2019/12/Leuchtturm2019-Sachsen-Anhalt_02.jpg 600w, https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2019/12/Leuchtturm2019-Sachsen-Anhalt_02-300x148.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><em>Regionalausscheid Börde</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2019/12/Leuchtturm2019-Sachsen-Anhalt_03.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3514 aligncenter" src="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2019/12/Leuchtturm2019-Sachsen-Anhalt_03.jpg" alt="" width="600" height="368" srcset="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2019/12/Leuchtturm2019-Sachsen-Anhalt_03.jpg 600w, https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2019/12/Leuchtturm2019-Sachsen-Anhalt_03-300x184.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><em>Regionalsieger auf dem Landesausscheid in Magdeburg</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2019/12/Leuchtturm2019-Sachsen-Anhalt_04.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3519 aligncenter" src="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2019/12/Leuchtturm2019-Sachsen-Anhalt_04.jpg" alt="" width="600" height="354" srcset="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2019/12/Leuchtturm2019-Sachsen-Anhalt_04.jpg 600w, https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2019/12/Leuchtturm2019-Sachsen-Anhalt_04-300x177.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><em>Landessieger 2019</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Foto oben: Regionalausscheid Harz<br />
</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Landtagsbeschluss Niederdeutsch in Sachsen-Anhalt</title>
		<link>https://www.niederdeutschsekretariat.de/landtagsbeschluss-niederdeutsch-in-sachsen-anhalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2019 05:21:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.niederdeutschsekretariat.de/?p=2862</guid>

					<description><![CDATA[Nach mehr als einjähriger Vorbereitung hat der Landtag von Sachsen-Anhalt im Mai auf Initiative der Partei Bündnis 90/Die Grünen eine Debatte über den Stand der Förderung der Regionalsprache Niederdeutsch geführt. In der Debatte, die teilweise auf niederdeutsch abgehalten wurde, haben sich alle Parteien zur Notwendigkeit weiterer Fördermaßnahmen bekannt. Im Ergebnis wurde einstimmig der Beschluss „Niederdüütsche...<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://www.niederdeutschsekretariat.de/landtagsbeschluss-niederdeutsch-in-sachsen-anhalt/"><span class="more-text">Continue reading</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach mehr als einjähriger Vorbereitung hat der Landtag von Sachsen-Anhalt im Mai auf Initiative der Partei Bündnis 90/Die Grünen eine Debatte über den Stand der Förderung der Regionalsprache Niederdeutsch geführt. In der Debatte, die teilweise auf niederdeutsch abgehalten wurde, haben sich alle Parteien zur Notwendigkeit weiterer Fördermaßnahmen bekannt. Im Ergebnis wurde einstimmig der Beschluss <strong>„Niederdüütsche Sprook in Sassen-Anhalt wedder opleven laten“</strong> verabschiedet. </p>



<p>In Konkretisierung des Landtagsbeschlusses von 1991 wurden drei Schwerpunkte explizit benannt: <strong>Bildungsangebote </strong>besonders in der Kita und in der Grundschule zu unterstützen, zur stärkeren Sichtbarmachung der niederdeutschen Sprache <strong>zweisprachige Ortsschilder</strong> zu ermöglichen und die Fertigstellung des <strong>„Mittelelbischen Wörterbuches“</strong> in geeigneter Weise zu unterstützen. </p>



<p>Die Sprechergruppe begrüßt diese politische Willensbekundung der Landesregierung und sieht dies als Grundlage für die weitere Zusammenarbeit auf der politischen und der Verwaltungsebene an. </p>



<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>



<p><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/plenarsitzungen/34-sitzungsperiode/#/?accordion=1&amp;accordionPlenar=13&amp;accordionVideo=0" target="_blank">Pressemitteilung der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen <br><br> Landtag Sachsen-Anhalt (Videos der Redebeiträge)</a><br><br><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Beschluss &quot;Niederdüütsche Sprook in Sassen-Anhalt wedder opleven laten&quot; (Drucksache 7/4357) (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d4431vbs.pdf" target="_blank">Beschluss &#8222;Niederdüütsche Sprook in Sassen-Anhalt wedder opleven laten&#8220; (Drucksache 7/4357)</a></p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="536" height="837" src="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2019/07/2019-Landtagsbeschluss-Niederdeutsch.png" alt="" class="wp-image-2870" srcset="https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2019/07/2019-Landtagsbeschluss-Niederdeutsch.png 536w, https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2019/07/2019-Landtagsbeschluss-Niederdeutsch-192x300.png 192w" sizes="(max-width: 536px) 100vw, 536px" /></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsame Sitzung der Arbeitsgruppen Niederdeutsch Sachsen-Anhalt und Brandenburg</title>
		<link>https://www.niederdeutschsekretariat.de/gemeinsame-sitzung-der-arbeitsgruppen-niederdeutsch-sachsen-anhalt-und-brandenburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2019 11:42:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.niederdeutschsekretariat.de/?p=2092</guid>

					<description><![CDATA[Am 23. Januar fand die erste gemeinsame Sitzung der Arbeitsgruppen Niederdeutsch aus Sachsen-Anhalt und Brandenburg statt. Vertreter*innen der zuständigen Ministerien beider Länder, Landtagsabgeordnete sowie Vertreter*innen der niederdeutschen Sprechergruppe kamen in Magdeburg zusammen. Geleitet wurde die Sitzung von Frau Dr. Wiedemeyer von der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt. Im vergangenen Jahr hatten...<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://www.niederdeutschsekretariat.de/gemeinsame-sitzung-der-arbeitsgruppen-niederdeutsch-sachsen-anhalt-und-brandenburg/"><span class="more-text">Continue reading</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 23. Januar fand die erste gemeinsame Sitzung der Arbeitsgruppen Niederdeutsch aus Sachsen-Anhalt und Brandenburg statt. Vertreter*innen der zuständigen Ministerien beider Länder, Landtagsabgeordnete sowie Vertreter*innen der niederdeutschen Sprechergruppe kamen in Magdeburg zusammen. Geleitet wurde die Sitzung von Frau Dr. Wiedemeyer von der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt. <br>Im vergangenen Jahr hatten die Regierungen von Brandenburg und Sachsen-Anhalt auf einer gemeinsamen Kabinettsitzung beschlossen, die Zusammenarbeit zum Thema Niederdeutsch auszubauen. Wie gewinnbringend dieser Austausch ist, zeigte die angeregte Diskussion während der Sitzung im Ministerium. Die aktuelle Situation der Regionalsprache sowie die Herausforderungen diese zu pflegen sind in den beiden sogenannten &#8222;Teil II Ländern&#8220; ähnlich &#8211; Brandenburg und Sachsen-Anhalt haben lediglich die allgemeinen Erklärungen zum Schutz des Niederdeutschen übernommen, die in Teil II der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheiten festgeschrieben sind, sowie darüber hinaus einzelne Verpflichtungen aus Teil III der Charta.</p>



<p>Auf der Tagesordnung stand das Thema Niederdeutsch in der Pflege &#8211; in Brandenburg ist auf diesem Feld viel Bewegung zu verzeichnen. Mehrere Kliniken und Pflegedienste haben Interesse, oder berücksichtigen die Regionalsprache bereits bei ihrer Arbeit. Mit Mitteln des Landes Brandenburg hat der BfN im vergangenen Jahr Materialien für die Arbeit mit demenzkranken Menschen erarbeitet, die auf einem Symposium am 3. Mai in Wittstock vorgestellt werden sollen. Die Vertreter*innen aus Sachsen-Anhalt hoffen, dass das Thema durch die Veranstaltung und die Materialien auch bei ihnen im Land mehr Aufmerksamkeit erfährt.</p>



<p>Von großem Interesse für das Land Brandenburg sind die Strukturen im Bereich Niederdeutsch in Sachsen-Anhalt: Mit der Arbeitsstelle Niederdeutsch, die beim Landesheimatbund und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg verankert ist, ist die Verbindung von Wissenschaft und Forschung einerseits und der Sprachpflege und dem Niederdeutsch-Netzwerk im Land andererseits gegeben. Diese Kombination hat sich als sehr fruchtbar erwiesen.</p>



<p>Auf der Sitzung wurden außerdem Erfahrungen zu niederdeutschen Ortsschildern, Schülerwettbewerben sowie Kommunikationsstrukturen und Ansprechpartner*innen im kommunalen Bereich und in Kindertagesstättten und Schulen ausgetauscht. Dr. Saskia Luther, Sprecherin des BfN und Delegierte für Sachsen-Anhalt, zeigt sich sehr zufrieden &#8222;Alle Beteiligten nehmen viele Anregungen aus der gemeinsamen Sitzung mit.&#8220;</p>



<p><em>Bild oben: Frau Dr. Wiedemeyer von der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt sowie Herr Dr. Neumann und Herr Nowak vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg mit den Delegierten des BfN für beide Länder sowie der Leiterin des Niederdeutschsekretariats.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>All Johr wedder upp platt:  Finale im plattdeutschen Vorlesewettbewerb des Landes Sachsen-Anhalt</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2018 15:05:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[auf dem Foto von links nach rechts: hintere Reihe: Daniel Hennig, Jesse Brüggemann, Antonia Lösch, Mathias Geraldy vordere Reihe: Lotta Labesehr, Joel Gedeon Kasprzyk, Ludwig Uhrhan, Emmy Oelsner, Luise Hildebrandt Bereits zum 24. Mal fand in der Magdeburger Stadtsparkasse am 04. Dezember der Landesausscheid im plattdeutschen Vorlesen für Kinder von der dritten bis zur neunten...<div class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://www.niederdeutschsekretariat.de/all-johr-wedder-upp-platt-finale-im-plattdeutschen-vorlesewettbewerb-des-landes-sachsen-anhalt/"><span class="more-text">Continue reading</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>auf dem Foto von links nach rechts:<br />
</em><em>hintere Reihe: Daniel Hennig, Jesse Brüggemann, Antonia Lösch, Mathias Geraldy<br />
</em><em>vordere Reihe: Lotta Labesehr, Joel Gedeon Kasprzyk, Ludwig Uhrhan, Emmy Oelsner, Luise Hildebrandt</em></p>
<p>Bereits zum 24. Mal fand in der Magdeburger Stadtsparkasse am 04. Dezember der Landesausscheid im plattdeutschen Vorlesen für Kinder von der dritten bis zur neunten Klasse statt. Aus der Börde, dem Harz und der Altmark reisten die Regionalsiegerinnen und -sieger an, um in drei Altersklassen die diesjährigen Landesbesten zu ermitteln. Veranstalter sind seit 1995 die Germanistik der Otto-von-Guericke-Universität und der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V., die auch ein besonderes Vorleseheft dafür zur Verfügung stellen.<br />
Viel Publikum fand sich ein, um den Kindern beim plattdeutschen Vorlesen aufmerksam zu lauschen. Eine Fachjury, bestehend aus Herta Tope (Börde), Norbert Lazay (Altmark), Kirsten Körting (Altmark), Werner Körner (Harz) und Dr. Ursula Föllner (Otto-von-Guericke-Universität), bewerteten die Beiträge. Ein geübter und ein unvorbereiteter Text mussten gelesen werden. Als Belohnung erhielten die Vorlesekinder Geschenke aus den Händen von Mathias Geraldy (Stadtsparkasse Magdeburg) und Daniel Hennig (Ostdeutscher Sparkassenverband). Dr. Saskia Luther vom Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V. versprach für das Jahr 2019 einen besonderen Wettbewerb, weil dann das Jubiläum „25. Jahre niederdeutscher Vorlesewettbewerb“ begangen wird und die Sparkassen bereits ihre Unterstützung zugesagt haben.</p>
<p>Als Sieger gingen in diesem Jahr folgende Kinder aus dem Wettbewerb hervor:</p>
<h5>Altersgruppe 3./4. Klasse</h5>
<p>1. Lotta Labesehr (Grundschule Schlanstedt)<br />
2. Luise Hildebrandt („Grundschule am Pechauer Platz“, Magdeburg)<br />
3. Emmy Oelsner (Grundschule Sandau)</p>
<h5>Altersgruppe 5./6. Klasse</h5>
<p>1. Joel Gedeon Kasprzyk (Internatsschule Hadmersleben)<br />
1. Ludwig Uhrhan (Markgraf-Albrecht-Gymnasium, Osterburg)<br />
(Joel und Ludwig waren so dicht beieinander, dass beiden von der Jury der 1. Platz zuerkannt wurde.)</p>
<h5>Altersgruppe 7.-9. Klasse</h5>
<p>1. Jesse Brüggemann (Professor-Friedrich-Förster-Gymnasium, Haldensleben)<br />
2. Antonia Lösch (Diesterweg-Gymnasium Tangermünde, Außenstelle Havelberg)</p>
<p style="text-align: right;"><em>Bildquelle: Sylvia Meyer</em></p>
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		<title>Mittelelbisches Wörterbuch ist online</title>
		<link>https://www.niederdeutschsekretariat.de/mittelelbisches-woerterbuch-ist-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Nov 2018 14:52:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine digitale Version der beiden bisher erschienenen Bände (A-O) ist ab sofort unter der Internetadresse https://mew.uzi.uni-halle.de erreichbar. Das Mittelelbische Wörterbuch dokumentiert den Mundartwortschatz des nördlichen (niederdeutschen) und mittleren (mitteldeutschen) Teiles Sachsen-Anhalts, vor allem im Hinblick auf seine sprachgeografische Struktur, seine soziologische Schichtung und auf seine stilistische Funktion. Beispielsätze und Redewendungen verdeutlichen gleichzeitig volkskundliche Zusammenhänge.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine digitale Version der beiden bisher erschienenen Bände (A-O) ist ab sofort unter der Internetadresse <a href="https://mew.uzi.uni-halle.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://mew.uzi.uni-halle.de</a> erreichbar. Das Mittelelbische Wörterbuch dokumentiert den Mundartwortschatz des nördlichen (niederdeutschen) und mittleren (mitteldeutschen) Teiles Sachsen-Anhalts, vor allem im Hinblick auf seine sprachgeografische Struktur, seine soziologische Schichtung und auf seine stilistische Funktion. Beispielsätze und Redewendungen verdeutlichen gleichzeitig volkskundliche Zusammenhänge.</p>
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